Bachblüten


Im 19. Jahrhundert hatte die Homöopathie ihre Pionierzeit, und wurde von einem englischen Arzt namens Bach erforscht und angewendet. Da er selbst an einen schweren Milztumor erkrankte, suchte er zur homöopathischen Behandlung ein zusätzliches Mittel, was ihn komplett ausheilte. So ließ er sich im Wald und der Natur von Pflanzen und Blüten anziehen und inspirieren. Er bereitete sie homöopathisch auf, woraus die bekannten 38 Blütenessenzen entstanden. Natürlich ist auch hier, wie bei allen unwissenschaftlichen Anwendungen, der Glaube mit dabei. Doch was spricht dagegen, wenn ein reiches Wissen durch Beobachten erlernt wird, und diese Erfahrung an die Nachwelt weitergegeben wird ?! Jede einzelne Blüte hat einen Schlüssel (z.B. Ungeduld, Angst), der einem ganz bestimmten Prinzip folgt, welches erlernt wird, um aus dieser Erfahrung ein gesundes Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele wieder herzustellen. Psychische Vorgänge sind hier den organischen Vorgängen übergeordnet und sind manchmal begleitend zu beobachten und erwünscht. Die Einnahme kann dann verringert werden, aber nicht abgesetzt. Eine Blütenmischung dient der Kompensation, so dass psych. Vorgänge in Ihrer Wirkung sich auflösen sollen. Bachblüten ergänzen sich wunderbar in ihrer Tiefenwirkung mit Reflexzonen (siehe auch dort), oder auch als Kombination mit anderen Medikamenten.